Antonelli triumphiert im ersten F1-Rennen in Madring

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Am Sonntag (13.09.2026) feierte Andrea Kimi Antonelli einen historischen Sieg beim allerersten Grand Prix von Spanien auf dem neuen Stadtkurs Madring in Madrid. Der Mercedes-Fahrer vergrößerte seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft auf 81 Punkte, während Fernando Alonso und Carlos Sainz während des Rennens in einen intensiven Konflikt gerieten.

Das sechzehnte Rennen der Formel-1-Saison 2026 startete auf dem brandneuen Straßenkurs rund um das Messegelände IFEMA um 15:00 Uhr. Antonelli begann von Platz zwei, hinter Polesetter Lando Norris, und erreichte trotz eines schwierigen Starts als Erster das Ziel, gefolgt von Max Verstappen und Norris.

Für Mercedes bestätigte sich eine dominierende Saison, da Antonelli nun mit 81 Punkten vor seinem Teamkollegen George Russell liegt, der als Fünfter ins Ziel kam und dessen Titelchancen schwinden. Das spanische Motorsportmedium coches.net lobte das Rennen als „monumental“, in Anspielung auf die berüchtigte Kurve La Monumental, die als Markenzeichen der neuen Strecke gilt.

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Schon in der ersten Runde kam es zu Chaos. Antonelli fuhr zu weit nach außen und verpasste die erste Kurve unter Druck von Lewis Hamilton, der aggressiv an Verstappen vorbeizog. Der Rennleiter wies Hamilton an, seine Position an Charles Leclerc abzugeben. Doch aufgrund von Bremsproblemen kam Hamilton später von der Strecke ab und schied schließlich aus, ebenso wie sein Teamkollege Sainz. Carlos Sainz versuchte weiter hinten im Feld frühzeitig Plätze gutzumachen und kollidierte mit Yuki Tsunoda. Eine Strafe blieb zunächst aus.

Zwischen Alonso und Sainz kam es zum peinlichsten Moment des Nachmittags. Alonso versuchte an Sainz vorbeizuziehen, als dieser ihm den Weg versperrte. Alonsos Aston Martin touchierte dabei sowohl die Mauer als auch Sainz’ Williams und musste mit einem beschädigten Frontflügel weiterfahren. Über Funk beschwerte sich der sichtlich wütende Alonso, dass Sainz bereits zuvor mit Tsunoda kollidierte und ihn nun gegen die Mauer drängte. Die Rennleitung verhängte eine Fünf-Sekunden-Strafe gegen Sainz, später weitere fünf Sekunden wegen Überschreiten der Streckenbegrenzungen. Alonso belegte am Ende den vorletzten Platz, während Sainz durch mechanische Probleme aufgeben musste.

Ein Virtual Safety Car wurde ausgelöst, nachdem Lance Stroll mit ähnlichen Bremsproblemen wie Hamilton ausschied. Antonelli und Verstappen konnten hierdurch einen günstigen Boxenstopp einlegen, während Norris, der mit vier Sekunden Vorsprung führte, auf den fünften Platz zurückfiel. Dieser Schachzug erinnerte an Antonellis Strategie in Monza zu Beginn dieser Saison.

In Bezug auf die WM-Gesamtwertung musste Charles Leclerc seine Hoffnungen auf einen Sieg in Madrid begraben, da er trotz früher Führungsposition und Hoffnung auf eine rote Flagge einen Boxenstopp einlegen musste und letztlich Vierter wurde. Norris sicherte sich geschickt einen Podiumsplatz hinter Antonelli und Verstappen. Für Russell wird der Kampf um den Titel bei nur noch wenigen verbleibenden Rennen zunehmend schwieriger.

Quelle: Agenturen